Millionen für Basler Nouscom: Das Schweizer Biotech-Unternehmen will seinen Impfstoff NOUS-209 in eine globale zulassungsrelevante Studie bei Menschen mit Lynch-Syndrom bringen. Erste Langzeitdaten liefern ein klinisches Signal – der Nachweis, dass sich Krebs tatsächlich verhindern lässt, steht aber noch aus.
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Der Erfolg einer personalisierten mRNA-Krebsimmuntherapie von Moderna und der US-amerikanischen Merck in einer Phase-III-Studie lässt die mRNA-Branche aufatmen. Besonders stark reagiert die BioNTech-Aktie. Dahinter steckt mehr als ein kurzfristiger Börseneffekt: Die Daten könnten erstmals in größerem Maßstab zeigen, dass mRNA auch jenseits von Covid-19 eine therapeutische Plattform sein kann.
Die französische VC-Gesellschaft Andera Partners führt eine überzeichnete Serie-C-Finanzierung in Höhe von 67,5 Mio. Euro für das Schweizer Krebsimmuntherapie-Unternehmen Nouscom an. Diese Finanzierung soll Nouscom ermöglichen, den Abschluss der klinischen Phase II-Studie mit dem Krebsimpfstoff NOUS-209 zu erreichen.
Für 32 Mio. Euro kauft die Tübinger mRNA-Firma CureVac N.V. das drei Jahre alte niederländische Biotech-Unternehmen Frame Cancer Therapeutics. Dessen Spezialisierung auf Krebs-Neoantigene soll das Onkologie-Portfolio von CureVac ergänzen, die ganze Technologieplattform aber nicht nur für neue Targets, sondern auch für die personalisierte Behandlung eingesetzt werden.
NEC OncoImmunity (NOI), eine Tochtergesellschaft der NEC Corporation (NEC), und die Vaxxim AG, ein schweizerisch-deutsches Biotechnologieunternehmen mit Fokus auf orale T-Zell-Immuntherapien, haben eine Vereinbarung über den Erwerb des gesamten Neoantigen-Programms von Vaxxim durch NOI getroffen. Finanzielle Details wurden nicht bekannt.

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